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Tagebuch meines Studienalltags: 4.Eintrag

Liebes Blog-Tagebuch,

nun sind wir schon am letzten Tag angelangt, an dem ich euch aus meinem Studienalltag berichte. Auch heute habe ich wieder interessante aber auch weniger interessante Vorlesungen besucht Zu diesen gehörten 'Kulturwissenschaft', was heute für mich leider zu den weniger spannenden Veranstaltungen gehörte und 'Medienrecht', was mich schon etwas mehr mitreißen konnte.

Zu dem Fach 'Kulturwissenschaft' kann ich aus meiner Sicht sagen, dass ich generell die Untersuchung verschiedener Ansätze von Kulturanalysen recht spannend finde. Oft sind der Vorlesung aber zu viele Teilnehmer zugegen, die ein zu großes Mitteilungsbedürfnis haben und das artet dann in Diskussionen oder One-Man/One-Woman Shows (bei unserem Studiengang sind es dann meistens wohl eher One Woman Shows) aus, mit denen ich persönlich nichts anfangen kann. Eine Einholung verschiedener Meinungen unterstütze ich aber wenn man grundsätzlich zu allem etwas zu sagen hat und damit auch keinesfalls hinterm Berg halten kann wird auch mir das zu viel. Meiner Meinung nach liegt der Sinn eines Besuchens einer Vorlesung dieser Art (rein auf wissenschaftliche Vorlesungen bezogen, nicht auf Sprachkurse) darin, dass man von einem Dozenten im Rahmen einer Präsentation oder eines Vortrags Wissen vermittelt bekommt, natürlich auch Fragen stellen darf oder, wenn es gefragt ist, auch die Möglichkeit hat, seine Meinung zu äußern. Im Vordergrund sollte aber definitiv die Informations- und Wissenbeschaffung stehen, was bei zu viel Interaktion leider nicht mehr gewährleistet ist. Was es auch sein mag, das so viel Redeschwall seitens meiner Kommilitonen auslöst, ich hoffe es wird bald unter Kontrolle gebracht!

Die heutige Veranstaltung 'Medienrecht' hat da schon eher meine Vorstellungen einer Vorlesung erfüllt da sie meist nicht auf Interaktion ausgelegt ist. Es wurde einiges im Bezug auf die im Zusammenhang mit den Medien aufkommenden Rechte besprochen. Hierbei wurde ins Besondere auf Rechte eingegangen, die den einzelnen vor den Medien schützen sollen und herausgestellt welche Rechtsfolgen aus Verletzungen von Persönlichkeitsrechten durch die Medien entstehen. Persönlichkeitsrechte des Einzelnen und die Rechte der Medien sind oft nicht miteinander vereinbar. Daher muss in jedem Streitfall eine Abwägung vorgenommen werden, welchem Recht größere Bedeutung zuzuschreiben ist. Das kann von Fall zu Fall ganz unterschiedlich ausfallen! Interessant sind hierbei die Begründungen, die die zuständigen Gerichte für die Höherstellung eines bestimmten Rechts anbringen. Manchmal sind ihre Urteil nachvollziehbar, oft aber leider nicht. Meiner Meinung nach müsste es für die Vorgehensweise bei Streitfällen in diesem Bereich klarere Richtlinien geben. Ein Urteil scheint oftmals nicht nur nur vom Fall abhängig zu sein. Einen großen Faktor spielt hierbei anscheinend auch, welches Gericht damit betraut wird.

So viel zu meinen heutigen Vorlesungen. Nun noch ein paar abschließende Worte: Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Blog-Tagebuch einen Einblick in mein Studienleben und die täglichen Abläufe meiner Vorlesungen verschaffen konnte. Generell kann ich sagen, dass ich mit meinem Studium zufrieden bin. Man muss aber auch sagen, dass viel Arbeit und Engagement gefragt sind wenn man einen guten Abschluß erzielen möchte. Auch ich hatte schon mit einigem Stress und Leistungsdruck während der Prüfungsphasen zu kämpfen. Platz für Aussetzer oder die Zeit private Schicksaalsschläge zu verarbeiten bleibt da kaum. Zudem hat man kaum die Zeit, sich mit einem Thema oder einem Fach wirklich intensiv auseinanderzusetzen da einfach noch zu viel anderes da ist. Manchmal scheint es einem wie eine 3-jährige Hetzjagd, bei der man durch unzählige Vorlesungen und Prüfungen getrieben wird, die nach einem oder zwei Semestern schon wieder gänzlich unrelevant sind. Daher bin ich auch eigentlich kein Unterstützer des Bachelor-/Mastersystems. Ich hoffe, dass an diesem Konzept in der Zukunft noch einiges geändert werden kann damit künftige Studierende auch wirklich etwas aus ihrem Studium mitnehmen und nicht gezwungen sind, aufgrund von Zeitmangel rein für die Prüfungen zu lernen. Trotzdem würde ich keinem grundsätzlich vom Studium abraten, da es durchaus Kenntnisse vermittelt und man von besseren Berufsaussichten profitiert. Mit diesen Worten verabschiede ich mich nun und rate allen - ob nun im Rahmen eines Studium oder nicht- die richtigen Entscheidungen für ihre Zukunft und ihr Berufsleben zu treffen!!!


24.5.12 17:52
 


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